Hallo, leider erkennt nicht jeder, wie wichtig so ein Elektromobil im Leben eines Senioren sein kann, so dass der Kauf nicht immer von der Kasse unterstützt wird. Meine Mutter konnte leider keine Unterstützung bekommen, so dass wir ihr Elektromobil aus eigener Tasche zahlen mussten. Im Nachhinein ist mir die Investition aber wert, denn wir haben mit https://www.seniorenmobil.org/scooter-elektromobile/ einen ausgezeichneten Partner gefunden, der sich um das Elektromobil auch nach dem Verkauf kümmert, Wartung und Reparatur. Aber ich finde es einfach schade, dass nicht alle Senioren gleich unterstützt werden, denn ich merke wie sehr die Lebensqualität meiner Mutter mit dem Seniorenmobil gestiegen ist. Sie ist wieder aktiv und viel öfter draußen unterwegs. Aber es ist halt so, wie es ist. LG

#6

Uwe Mergel

Deutschland

Der Innovations- und Querdenkerruck muss auch gerade durch diesen Bereich gehen, das ist lebensnotwendig, wenn nun bald die ehemals geburtenstarken Jahrgänge wirklich alt und pflegebedürftig werden.

Da  muss noch riesig viel passieren in Stadt und Land, auch in der Gesellschaft, um diese alternde Gesellschaft- UNS als Menschen human, gut betreut und versorgt wirklich altern zu lassen und das lange Zeit noch selbst bestimmt. Leben, Wohnen und das Wohlfühlen im hohen Alter müssen erst einmal durch Politik, Gesellschaft und auch Wirtschaft ermöglicht werden.

#5

Wolfgang A. Haggenmüller

Königsbach-Stein, Deutschland

Hauptproblem ist glaube ich nicht der Bedarf sonder wie schon weiter unten dargestellt, die Kassenzulassung oder Förderfähigkeit für solche Lebenserleichterungsmaßnahmen. Obwohl die tollen Konzepte nachweisliche die Lebensqualtiät und Stelbständigkeit steigern und sich dadurch immense Kosten für Pflegepersonal einsparen lassen, stehen die Kassen auf der Bremse.

Aber da der Demographische Wandel unaufhaltsam ist, werden auch die noch umdenken müssen.

Ich finde es aber toll, wenn solchen Ideen in die Tat umgesetzt werden --> bleiben Sie dran Herr Minkner!!

#4

Uwe Mergel

Deutschland

Finde das toll, Hr. Brunner, da wurde und wird viel geleistet. Das muss viel bekannter werden, bundesweit, damit aus Einzelprojekten mehr und bundesweit was werden kann. Hier ist viel machbar, denn es sind da schon Taten vorhanden, da läuft bei Ihnen schon mehr, als man erwartet hat. Meine Hochachtung für Sie und diese Vorhaben.

#3

Rainer Brunner

Heidelberg, Deutschland

Hallo, dass das Thema Mobilität für Senioren sehr aktuell ist und immer mehr an Bedeutung gewinnt zeigt sich bei genauerem Hinsehen. Es gibt  z.B. seit 2013 in Heidelberg ein bundesweit einmaliges Projekt - das Aktiv-Reha-Center mit über 20 Ausstellern und einer großen Umrüstwerkstatt für sämtliche PKW-Typen. Die meisten davon sind Marktführer in ihrem Segment. Hier werden alle Altersklassen und Behinderungsarten, von Kleinkindern bis zu Senioren fachgerecht beraten und mit den erforderlichen Hilfsmitteln versorgt. Vom Rollator über E-Scooter, Rollstuhl, E-Rollstuhl, Segway mit Sitz, Fahrzeugumrüstung mit Verladehilfe für Rollstühle und andere Gehhilfen, Schwenksitze mit Aufstehhilfe, speziellen Bedieneinrichtungen für Gas und Bremse, Treppenlifte, Rampen, Betten und vieles mehr. Außerdem finden in regelmäßigen Abständen Events und Führungen für alt und jung zu diesem Thema statt.

Für Interessierte ein paar Links um sich die Dimensionen dieser Einrichtung mal vor Augen zu führen.

http://aktiv-reha-center.de/

http://aktiv-reha-center.de/vtour/index.html


Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal bearbeitet, zuletzt von »Rainer Brunner« (03.04.2014, 21:20)
#2

Uwe Mergel

Deutschland

Ein Hallo, finde das Thema wichtig in einer alternden Gesellschaft, leider werden wichtige Zukunftsthemen noch nicht von allen Menschen als wichtig angesehen. Aber im Wettbewerbs- Thema "Auto der Zukunft, wie werden Autos der Zukunft aussehen" ist auch einiges enthalten, was man auch für Senioren anstreben sollte oder kann.

Es gibt ja Senioren, die selber noch sehr mobil sind oder nur ganz wenig Hilfsmittel oder Hilfen benötigen. Das andere ist ein Thema auch für die Zukunft, wie kann man Senioren helfen, die nicht mehr alleine mobil sein können, kein eigenes Auto haben und die nicht an öffentliche Verkehrsmittel so leicht ran kommen. Ich komme aus einer solchen Region, da will man nun sogar eine Bahnlinie schließen.

Man braucht Pläne und machbare Wege, um die Mobilität gerade kranker oder pflegebedürftiger Senioren in der Zukunft zu sichern, das gehört ja eigentlich zu den Rechten eines jeden Menschen, sich auch im Alter und bei Einschränkungen bewegen zu können. Ich sehe da Politik und Gesellschaft gefragt, hier muss man bezahlbare oder gar kostenfreie Möglichkeiten schaffen und am Leben erhalten. Vielleicht kann man so auch Arbeitsplätze im sozialen Bereich schaffen, wie Alltagsbegleiter, nur hier konkret mobile Alltagshilfen, die betroffene Menschen begleiten und befördern, soziale Taxis, man kann da eigentlich viel machen. Man muss in diesem Bereich eben mit der alternden Gesellschaft ziemlich schnell handeln und Entscheidungen treffen.

Zum Laufrad. Schlagen Sie es doch der Krankenkasse, dem Sozial- oder Gesundheitsministerium vor, als Idee, denn die haben ja dann auch ggf. die Finanzierung mit abzusichern. Gute Ideen sind doch immer gefragt.

 

 


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Uwe Mergel« (03.04.2014, 18:17)
#1

Klaus Minkner

, Deutschland

Senioren Laufrad

Hallo zusammen,

ich stoße gerade auf diese Gruppe, freue mich, dass es um Mobilität geht und stelle dann erschreckt fest, dass der letzte Beitrag vom Juni vergangenen Jahres ist. Bei all den vielen Mitgliedern?! Also Alle aufgewacht bitte!

Ich bin ein Neuer in dieser Gruppe und voller Ideen, welche ich gerne mit Euch teile. Ich bitte um kritische Anmerkungen oder stürmische Begeisterungen.
Mein Interesse gilt der Mobilität der Menschen, wobei der Mensch im Mittelpunkt steht.

Meine Mutter ist schlecht zu Fuß und dennoch so stolz, dass sie auf einen Rollator verzichten kann, denn mit diesem Gerät kommt sie auch nicht schneller vorwärts. Da entstand die Idee eines Leichtbau Laufrades für Senioren. Mit den Füßen können die meisten älteren Menschen noch gut hantieren und wenn das Laufrad klein, kompakt und standsicher ist mit einem guten Sitz und einem praktischen Einkaufskorb versehen und in einem ansprechenden Design, sollte es eine Alternative zum Rollator und Rollstuhl darstellen, zumal dieses Gerät auch noch die Fitness der Menschen fördert.
Eventuell ist sogar eine Kassenzulassung möglich.

Was meint ihr?
Hat jemand Lust an der Entwicklung von Prototypen mitzuarbeiten? Ich würde mich freuen. Also fühlt Euch alle herzlichst eingeladen!

einen sonnigen Gruß Klaus

 

 

 

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