Dieser Sommer führte einige Leute mehr zum Nachdenken und der Braunkohleausstieg rückt näher. Dagegen steht die Angst Abertausender vor dem Jobverlust. In der Lausitz arbeiteten und lebten sehr viele Menschen von der Braunkohle, mehr bot der Sandboden nicht. Man schimpfte über den Dreck, darüber, dass die Kohle im Winter an allem festfrohr, was nur dazu geeignet war. Dann kam das Jahr 1990 und die erste Entlassungswelle rollte über die Lausitz, einen Plan, wie weiter geht, gab es nicht, nur die Hoffnung auf "blühende Landschaften", wie in ganz Ostdeutschland. Jetzt droht die nächste Kündigungswelle mit der Energiewende, jetzt wäre noch Zeit, genau sich mit den alternativen Energielösungen zu befassen und hierdurch Arbeitsplätze zu schaffen.

Wenn schon hier Ideen entstehen, warum dann nicht hier weiterentwickeln, wirtschaftlich machen und vermarkten!?

Dürreperioden - jetzt erhielt doch ein Bauer aus Afrika einen Preis, weil er dort dafür sorgt, dass trotz enormer Dürre, Bäume wachsen (mit Viehmist vermischter Boden) und es funktioniert. 40 Grad in den Büros, Klimaanlagen sind laut, brauchen Energie ohne Ende und trocknen die Luft noch mehr aus, nachts stört der Lärm beim Schlafen, gibt es denn weltweit überhaupt keine Lösung?

Und dann kommt ein Regenguss, innerhalb von Minuten werden ganze Städte unter Wasser gesetzt, niemand setzt dem was entgegen - hey, unsere Urvorfahren bewegten ganze Felsformationen und wir setzen ein Meeting nach dem nächsten an, ohne etwas zu bewegen, sind wir zu dumm oder zu bequem?

ENERGIEWENDE - meine persönliche Definition

Der Wechsel von "auf Verbrennung basierenden" Technologien mit Wirkungsgraden bis 100% hin zu effizienten technischen Lösungen, welche mit einem Bruchteil bislang verwendeter Energie das gleiche Resultat erzielen.

 

Bislang haben wir unseren Bedarf an Wärme zur Raumheizung und das Aufheizen des Brauchwassers durch das Verbrennen von Holz, Kohle, Öl und Gas erreicht.

Die Verbrennung ist ein chemischer Prozess, welcher neben einer Vielzahl an giftigen Verbrennungsrückständen auch (analog zum Konsum) viel CO2 produziert.

 

Weniger bekannt, doch vorhanden und ausgereift sind die Möglichkeiten alternativer Energieumwandlung unter Zuhilfenahme einfacher, physikalischer Vorgänge welche es erlauben bis zu 8,5 Monate des Jahres warmes Wasser zu bereiten, und gänzlich ohne Verbrennung auskommen. Hierzu zählen Energieerträge von thermo-/elektrischen Kollektoren, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung und der Gebrauch von Wärmepumpen.

 

Die Kombination vorhandener, konventioneller Technik mit neuen Systemen zur Energie- und Energierückgewinnung erreicht bislang unerreicht hohe Jahresnutzungsgrade.

 

Es ist ein IRRTUM zu glauben, daß mit Wärmedämmung alleine unser Ziel erreicht wird, den Energieverbrauch dauerhaft und nachhaltig zu senken. Es hat wenig Sinn übermäßig dicke Dämmstoffplatten an die Fassade zu kleben; dies wirkt sich negativ auf den Primärenergieverbrauch aus, da der Wirkungsgrad sinkt und nur wenige dies erklären können warum?

 

Es ist ein Lemma; ein Dilemma - die Geschichte mit der Styropordämmung und den PVC-Fenstern - leider alles nur "giftiger Sondermüll".

 

Man möge mir die scharfe Kritik an diesem Dämmstoffwahn nachsehen; habe ich mich auf hohe Nutzungsgrade und Anlagenaufwandszahlen < ep 1,0 spezialisiert und konnte in den zurückliegenden 20 Jahren derart viele Erfahrungen sammeln, daß ich beschlossen habe, gegen vorherrschendes Unverständnis anzukämpfen.

 

Es lohnt sich - der Zukunft unserer Kinder willen - für weniger giftige Verbrennungsgase und weniger Problemmüll (Plastik und giftiges PVC) zu kämpfen.

#3

Uwe Mergel

Deutschland

Finde ich gut, das ist ein riesiges Thema, Energiewende, auch hier gibt es ja Tatsachen, die ich zumindest nicht verstehe. Man hat da schon so viel erforscht, entwickelt, wo man fast keine fremde Energie mehr benötigt, aber das darf dann nicht umgesetzt werden, weil Lobbygruppen und mächtige Kreise bestimmter Bereiche das verhindern, nicht haben wollen. Das mag komisch klingen, aber was wäre, wenn man alle jetzt schon vorhandenen Erkenntnisse und Möglichkeiten zeitnah umsetzen würden, wir könnten so viel Energie sparen und Rohstoffe sofort nachhaltig schonen und sparen. Aber wie geht es dann den....sagen wir mal Ölkonzernen, den Betreibern von Großkraftwerken, ...alle verdienen ja an der jetzigen Situation, auch wenn man das immer bestreiten wird.

Meines Erachtens fehlt in dem Dokument die Biomasse. Grünabfälle und andere kompostierbare Abfälle können so zu Biogas gemacht werden. Dieses kann gespeichert werden und in Wärmekraftkoppelungsanlagen zu Strom und Wärme verwandelt werden. Mit der Wärme wird das Warmwasser und im Winter auch das ganze Gebäude geheizt. Schon nur aus Speiseabfällen können immense Mengen an Gas produziert werden. Und aus Klärschlamm und Jauche können ebenfalls Biogas gewonnen werden.

#1

Bernhard Auer

Weimar, Deutschland

Fahrplan

Die Energiewende soll zur Nachhaltigkeit des Energieangebots führen. Alleine dieser Bereich ist sehr umfangreich. Jetzt gibt es ein MindMap zum Thema - auf den Seiten 14 und 15 von:

http://www.ifeu.de/energie/pdf/Fahrplan_Energiewende_EZ.pdf

Fehlt etwas? Brauchen wir weitere Verknüpfungen? Ich hoffe auf quere Gedanken und auch, dass einige Querdenker ein Thema auswählen und behandeln (diskutieren, erforschen) um neue Lösungen zu finden.

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