Ist es nicht gleichzeitig auch eine Verarmung, wenn man immer nur darum bemüht ist, Sprache zu vereinfachen? 

Warum heißt es "zwölf" und nicht "zweizehn"? Warum "die Butter" und nicht "der Butter"? 

Deutsche Sprache ist tatsächlich nicht einfach, aber es gibt wesentlich schwerere Sprachen. Beispielsweise ist es beinahe unmöglich Isländisch zu lernen, wenn man es nicht als Muttersprache von klein auf kennengelernt hat. Chinesisch (Mandarin) stelle ich mir auch recht schwer vor. Da ist schon das Problem, dass Wörter durch bestimmte Zeichen dargestellt werden. Mindestens 2000 Zeichen muss man anscheinend kennen um überhaupt eine Zeitung lesen zu können. Die Aussprache ist angeblich auch von wesentlicher Bedeutung. Ein Wort anders betont hat plötzlich eine völlig andere Bedeutung. Ich glaube da sollten wir uns für unsere Sprache nicht entschuldigen müssen. Ganz im Gegenteil. Noch Anfang des letzten Jahrhunderts war Deutsch die Wissenschaftssprache der Welt. Das wissen nicht viele und vermutlich wäre es heute noch so, wären da nicht zwei Weltkriege gewesen. 

#12
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Im Deutschen heisst es: "Eine Hose"

Im Englischen: "A pair of trousers"

Im Französischen: " Une paire de pantalons"

Im Italienischen: "Un paio di pantaloni"

Warum?

#11
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Zwanzig heisst nicht Zweizig wie in anderen Sprachen (englisch, französisch und italienisch, z. B.)  auch, da wird "zwanzig" auch nicht direkt von "zwei" abgeleitet.

@Helmut von Wangenberger.

Die Frage ist nicht, ob wir alle "zweizig" statt "zwanzig" sagen sollten. Ich meine lediglich, wir sollten wahrnehmen, dass "zweizig" ein zusammengeseztes deutsches Wort ist, das man verwenden darf. Es kann Schulkindern sogar helfen, unser Stellenwertsystem, das aus dem indisch-arabischen Kulturraum nach fast tausendjähriger Reise zu uns kam, besser zu verstehen.

Was ist daran "fragwürdig"?


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Lothar Gerritzen« (19.06.2013, 15:44)
#9
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Ich meinte eigentlich die  Logik der Grammatik in der deutschen Sprache!!

Vergleich zu Mathe , dort ist alles logisch , das eine ergibt sich aus dem anderen und mit den Umkehrfällen lässt es sich beweisen ob richtig oder falsch gerechnet!!

 

Beste Grüße

Stefan

#8
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Gmaes eneir Sutide eneir elgnihcesn Uvinisterät, ist es nchit witihcg, in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wrot snid. Das ezniige, was wcthiig ist, ist, dsas der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiion snid. Der Rset knan ein ttoaelr Bsinöldn sien, tedztorm knan man ihn onhe Pemoblre lseen. Das ist so, wiel wir nciht jeedn Bstachuebn enzelin leesn, snderon das Wrot als gseatems

@ Stefan Lesnik: Sprache dient der Verständigung, ob dabei Logik entsteht oder nicht, wird nicht durch die Sprache bestimmt, sondern durch den, der sie zur Verständigung benutzt. Das Gleiche gilt für Beweiskraft; nicht die Sprache, sondern der Sprechende erbringt den Beweis.

@ Lothar Gerritzen: Fragwürdiger Vorschlag. Würden Sie konsequent deshalb argumentieren, wir sollten “zweizig” anstelle von “zwanzig” sagen? Warum oder warum nicht?

#5
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Wieviel Logik oder Beweiskraft steckt eigentlich in der deutschen Sprache ??

Beste Grüße

Stefan

Mir gefällt die Anregung von Alexa Finzer. Ich bin auch der Meinung, dass die Sprech- und Schreibweise "dreizig" für die Zahl 30 als richtiges Deutsch anzuerkennen ist. Dadurch erreicht man eine Vereinheitlichung der Schreibweise der Vielfachen von 10 und damit eine Vereinfachung in Zeiten der Dyskalkulie und des Zahlenanalphabetismus.

Gegen diesen Vorschlag werden vielleicht einige Sprachhüter Sturm laufen. Welche Gründe mögen Sie haben? Sie können ja weiterhin "dreißig" sagen und schreiben.

#3
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Warum schreiben wir heute “tun” und nicht mehr wie einstmals “thun”? Eine Sprache entwickelt sich, durch Usancen geprägt, ist nicht logisch. Versuche zu größerer „Logik“, wie die neue Rechtschreibung, sind sowohl unnötig als auch verwirrend.

#1
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Beispiele

Warum heißt es "dreißig" und nicht "dreizig"?

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